Innen- und Außenfolien sind nicht beliebig austauschbar. Glasaufbau, Herstellerfreigabe und Einbausituation bestimmen die passende Kombination.
Die Verglasung gibt den Rahmen vor.
Auf den ersten Blick sehen viele Scheiben ähnlich aus. Technisch können sie sich deutlich unterscheiden: Zahl der Scheiben, Wärme- oder Sonnenschutzbeschichtungen, Glasart und Zwischenräume wirken auf das Verhalten bei Sonneneinstrahlung. Eine Folie darf deshalb nicht nur nach Aussehen oder Preis ausgesucht werden.
Wärmebelastung gehört in die Planung.
Eine Folie verändert, wie die Verglasung Sonnenenergie durchlässt, reflektiert und absorbiert. Bei ungeeigneten Kombinationen können thermische Spannungen entstehen. Auch teilweise Verschattung, Gegenstände nahe am Fenster oder der Zustand der Glaskante können für die Beurteilung relevant sein. Die fachgerechte Produktauswahl berücksichtigt diese Bedingungen.
Außenmontage bringt eigene Anforderungen mit.
Außenfolien sind für die äußere Beanspruchung ausgelegt. Witterung, Zugang zur Scheibe, Arbeitshöhe und die Vorgaben zur Randversiegelung beeinflussen Montage und Aufwand. Eine frei erreichbare Scheibe lässt sich anders bearbeiten als eine Glasfassade in größerer Höhe.
Was Sie für die Beratung vorbereiten können.
Fensterunterlagen, Fotos und eine Beschreibung der Lage helfen uns weiter. Notieren Sie, welche Fenster sich besonders aufheizen und wann die Sonne auf die Flächen trifft. Wir besprechen mit Ihnen die geeignete Montageposition und erklären die Eigenschaften der vorgeschlagenen Folie.
- Fotos der Glasfläche von innen und außen
- Fensterunterlagen oder Angaben zum Glasaufbau, soweit vorhanden
- Ungefähre Maße und Anzahl der Scheiben
- Hinweise zur Erreichbarkeit und vorhandenen Verschattung
Diese Hinweise geben eine allgemeine Orientierung. Für Ihr konkretes Projekt sind die technische Eignung und die Vorgaben des ausgewählten Produkts entscheidend.
